So kaufen Sie ein Auto in Deutschland: Auswahl, Überprüfung, Vertrag und Zulassung

So kaufen Sie ein Auto in Deutschland: Auswahl, Überprüfung, Vertrag und Zulassung

Der Autokauf in Deutschland beginnt in der Regel nicht mit einer Anzeige, sondern mit einer Kalkulation: Wozu braucht man das Auto, wie viel kostet der Unterhalt und welches Risiko ist man bereit einzugehen? Ein Neuwagen lässt sich am bequemsten über einen Händler oder den offiziellen Online-Konfigurator bestellen, während Gebrauchtwagen häufiger über Autohäuser, Händler, AutoScout24, mobile.de, Autouncle oder bei Privatverkäufern gesucht werden. In jedem Fall sind die Zustandsprüfung, ein schriftlicher Kaufvertrag, eine Versicherung mit eVB-Nummer und die Zulassung bei der Zulassungsstelle wichtig.

Kurzanleitung zum Autokauf

  1. Legen Sie Ihr Budget nicht nur für den Kaufpreis fest, sondern auch für die Wartung des Autos , die Versicherung, die Kfz-Steuer , das Parken, den TÜV und Reparaturen.
  2. Wählen Sie die Kaufart: Neuwagen, Jahreswagen, Tageszulassung, Gebrauchtwagen beim Händler oder Kauf von einer Privatperson.
  3. Vergleichen Sie die Preise auf mehreren Plattformen: AutoScout24, mobile.de, Autouncle, Händler-Websites und lokale Angebote.
  4. Überprüfen Sie die Papiere, die Fahrgestellnummer (VIN), die Wartungshistorie, TÜV/HU, den Kilometerstand, Unfallspuren sowie die Gewährleistungs- oder Garantiebedingungen.
  5. Machen Sie eine Probefahrt und lassen Sie, falls Sie keine Erfahrung haben, eine unabhängige Prüfung durch den TÜV, die Dekra, den ADAC oder einen Fachgutachter durchführen.
  6. Unterzeichnen Sie nur einen verständlichen schriftlichen Vertrag, in dem die Ausstattung, bekannte Mängel, der Kilometerstand, Unfallhistorie und die Übergabefristen aufgeführt sind.
  7. Holen Sie sich die eVB-Nummer, lassen Sie das Fahrzeug bei der Zulassungsstelle oder über den Händler zulassen und holen Sie die Kennzeichen und Unterlagen ab.

Wie findet man heraus, welches Auto man braucht?

Kaufen Sie ein Auto nicht nur wegen eines Rabatts oder einer attraktiven Ausstattung. In Deutschland führt eine falsche Wahl schnell zu regelmäßigen Kosten: Versicherung, Kfz-Steuer, Reparaturen, Parkgebühren und Hauptuntersuchung können wichtiger sein als der Preisunterschied beim Kauf.

Prüfen Sie im Voraus:

  • Größe und Karosserieform. Für die Stadt reicht ein kompakter Kleinwagen aus, für Familien sind meist ein Kombi, ein SUV oder ein Minivan praktischer.
  • Strecken. Für kurze Fahrten und das Aufladen zu Hause kann ein Elektroauto praktisch sein; bei häufigen Langstrecken sind Reichweite, Ladenetz und Betriebskosten entscheidend.
  • Zuverlässigkeit des Modells. Prüfen Sie typische Mängel, Bewertungen von Besitzern, TÜV-/ADAC-Berichte und die Kosten für Ersatzteile.
  • Versicherung. Die Haftpflichtversicherung ist obligatorisch, Teilkasko und Vollkasko hängen vom Fahrzeugpreis, dem Alter, den Parkbedingungen, der Laufleistung und der Fahrhistorie ab.
  • Steuer. Bei Personenkraftwagen hängt diese von den Fahrzeugdaten ab. Den genauen Betrag berechnet man am besten mit dem Kfz-Steuer-Rechner des Bundesfinanzministeriums.
  • Umweltzonen. Für die Einfahrt in eine Umweltzone ist eine entsprechende Umweltplakette erforderlich; prüfen Sie vor dem Kauf eines alten Dieselfahrzeugs unter , ob in den betreffenden Städten Fahrverbote für alte Dieselfahrzeuge gelten ().
  • Wiederverkauf. Beliebte Modelle von Volkswagen, BMW, Mercedes, Audi, Škoda, Toyota und Tesla lassen sich in der Regel leichter auf dem Markt vergleichen und später wieder verkaufen.

Im Jahr 2026 sollte man keine alten staatlichen Förderprogramme für Elektrofahrzeuge mehr im Budget einplanen: Das BAFA-Umweltbonus-Programm ist ausgelaufen. Beim Kauf eines Elektroautos spielen andere Faktoren eine Rolle: die Ladekosten, der Zugang zu einer Lademöglichkeit zu Hause oder am Arbeitsplatz, die Batteriegarantie, der Restwert sowie die Befreiung reiner Elektroautos von der Kfz-Steuer bei Einhaltung der Bedingungen für die Erstzulassung.

Neuwagen, Jahreswagen oder Gebrauchtwagen

Option Wann geeignet Was zu prüfen ist
Neuwagen Konkrete Ausstattung, Werksgarantie und möglichst wenig unbekannte Vorgeschichte erforderlich Lieferzeit, Endpreis, Finanzierungsbedingungen, Garantie, Versicherungskosten
Tageszulassung Man möchte ein fast neues Auto mit Rabatt Datum der Erstzulassung, Kilometerstand, Beginn der Garantie, Ausstattung
Jahreswagen Man möchte ein neuwertiges Auto, das günstiger ist als ein Neuwagen Kilometerstand, Vorbesitzer, Werksgarantie, Wartungshistorie
Gebrauchtwagen beim Händler Kaufschutz bei Kauf von einem Gewerbetreibenden erforderlich Gewährleistung, Garantie, TÜV, Serviceheft, Fahrgestellnummer (VIN), Kaufvertrag
Gebrauchtwagen von einer Privatperson Hauptkriterium: der Preis Mängel, Unfallhistorie, Papiere, Kilometerstand, fehlende Garantien bei Privatverkäufen

Neuwagen

Ein Neuwagen hat den Vorteil, dass der Käufer die Ausstattung selbst wählen kann und eine Werksgarantie erhält. Nachteile sind der hohe Preis, der schnelle Wertverlust in den ersten Jahren und die Wartezeit bis zur Auslieferung, die von Marke, Modell, Ausstattung und der Situation beim Hersteller abhängt. Halten Sie keine vagen Versprechungen des Verkäufers im Vertrag fest: Wichtig sind das Auslieferungsdatum oder ein klarer Zeitrahmen, die Zahlungsmodalitäten, die Rücktrittsbedingungen und die Liste der Sonderausstattungen.

Bei einer Online-Bestellung über die Website des Herstellers stellt der Kunde die Konfiguration selbst zusammen und kommuniziert anschließend in der Regel mit dem Händler oder einer Vertretung. Nach der Bezahlung erhalten Sie die Unterlagen, erledigen die Zulassung bei der Zulassungsstelle und holen das Auto ab. Einige Händler melden das Fahrzeug gegen eine zusätzliche Gebühr an und übergeben es bereits mit Kennzeichen.

Tageszulassung und Rabatte

Ein „Tageszulassungsfahrzeug“ ist ein Auto, das der Händler bereits auf seinen Namen zugelassen hat, oft mit minimaler Laufleistung. Formal gesehen handelt es sich dabei nicht mehr um ein Neufahrzeug, daher kann der Preisnachlass deutlicher ausfallen als bei einem auf Bestellung gelieferten Fahrzeug. Überprüfen Sie das Datum der Erstzulassung, den Beginn der Garantie, die tatsächliche Laufleistung und die Angaben zum Vorbesitzer.

Einen Rabatt erhält man manchmal leichter bei Barzahlung oder mit einem unabhängigen Kredit, da ein Händlerkredit einen niedrigen Zinssatz durch einen geringeren Rabatt ausgleichen kann. Vergleichen Sie zuvor die Konditionen von [[Кредит на машину в Германии как выбрать вариант без лишних сюрпризов | für Autokredite unabhängig vom Angebot des Händlers. Vergleichen Sie vor der Unterzeichnung:

  • den Endpreis des Fahrzeugs;
  • den Zinssatz und die Gesamtkosten des Kredits;
  • Pflichtversicherungen und die Möglichkeit, im Voraus Versicherungsangebote zu vergleichen ;
  • Bedingungen für die vorzeitige Rückzahlung;
  • Kosten für Zulassung und Lieferung.

Jahreswagen und zertifizierte Gebrauchtwagenprogramme

Ein Jahreswagen ist in der Regel ein neuwertiges Fahrzeug mit geringer Laufleistung, das häufig aus dem Bestand von Mitarbeitern des Herstellers, des Händlers oder aus einer Firmenflotte stammt. Die Hersteller bieten eigene Programme für zertifizierte Gebrauchtwagen an: zum Beispiel BMW Premium Selection, Mercedes Junge Sterne, Audi Gebrauchtwagen :plus. Die Bezeichnungen und Bedingungen der Programme sollten beim jeweiligen Hersteller überprüft werden: Garantiezeitraum, Prüfumfang und Leistungsumfang unterscheiden sich.

Wo man nach einem Auto sucht

Für einen ersten Vergleich eignen sich große Plattformen:

  • AutoScout24 – Anzeigen, Filter nach Händlern, Privatverkäufern, Kraftstoffart, Kilometerstand und Preis.
  • mobile.de – einer der wichtigsten deutschen Marktplätze für Neu- und Gebrauchtwagen.
  • Autouncle – hilft dabei, den Preis einer Anzeige mit ähnlichen Angeboten zu vergleichen.
  • Websites von Autohäusern und Herstellern – nützlich für Neuwagen, Fahrzeuge mit Tageszulassung, Jahreswagen und offizielle Programme.
  • Lokale Händler – praktisch, wenn man sich mehrere Fahrzeuge verschiedener Marken an einem Ort ansehen möchte.

Speichern Sie vor der Besichtigung Screenshots oder PDF-Dateien der Anzeige. Falls der Verkäufer den Text später löscht oder ändert, haben Sie so einen Nachweis über die angegebene Ausstattung, den Kilometerstand und die Versprechen.

Kauf im Autohaus oder bei einem Händler

Ein Autohaus ist oft auf eine bestimmte Marke spezialisiert und verkauft Neuwagen, Jahreswagen und Gebrauchtwagen aus Inzahlungnahmen. Ein Händler kann ein unabhängiger Gebrauchtwagenhändler sein. In beiden Fällen handelt es sich um einen Gewerbetreibenden, was bedeutet, dass der Käufer gesetzliche Rechte hat, die ihm bei einem Kauf von einer Privatperson in der Regel nicht zustehen.

Prüfen Sie vor dem Kauf bei einem Gewerbetreibenden Folgendes:

  • Stimmt der im Vertrag angegebene Verkäufer mit dem tatsächlichen Unternehmen überein?
  • Versucht man, den Kauf „als Privatgeschäft“ abzuwickeln, um die Haftung zu umgehen?
  • Was steht zur Gewährleistung;
  • Gibt es eine separate Garantie und was genau deckt sie ab?;
  • Ist eine neue HU/AU enthalten oder wird das Fahrzeug mit gültigem und gültiger Abgasuntersuchung verkauft?
  • Wer meldet das Fahrzeug wann an?; – Ist eine unabhängige Überprüfung vor der Bezahlung möglich?

Gewährleistung und Garantie

In Deutschland ist es wichtig, zwischen zwei Begriffen zu unterscheiden.

Gewährleistung – die gesetzliche Haftung des Verkäufers (Unternehmers) für Sachmängel, die zum Zeitpunkt der Übergabe des Fahrzeugs bestanden. Bei Gebrauchtwaren kann die Haftungsdauer im Vertrag in der Regel auf 12 Monate begrenzt werden. In den ersten 12 Monaten nach der Übergabe gilt eine wichtige Erleichterung für den Verbraucher: Es wird vermutet, dass ein aufgetretener Mangel bereits bei der Übergabe bestand, sofern der Verkäufer nicht das Gegenteil beweist.

Garantie – eine freiwillige Garantie des Verkäufers, des Herstellers oder eines Versicherungspartners. Sie kann nützlich sein, ihre Bedingungen sind jedoch vertraglich festgelegt: Laufzeit, Liste der Bauteile, Zahlungsgrenzen, Selbstbehalt, Ausschlüsse und Reparaturablauf.

Unterzeichnen Sie keinen Vertrag, in dem Ihre Rechte auf unverständliche Weise eingeschränkt werden oder behauptet wird, dass der Verkäufer das Fahrzeug als Privatperson verkauft. Bei hohen Beträgen sollten Sie den Vertrag besser einem Anwalt oder einer Verbraucherschutzorganisation vorlegen.

Kauf von einer Privatperson

Bei Privatverkäufern ist der Preis oft niedriger, das Risiko jedoch höher. Privatverkäufer schließen in der Regel die Haftung für Mängel vertraglich aus, daher muss vor der Bezahlung alles Wichtige überprüft werden.

Mindest-Checkliste für die Besichtigung:

  • Besichtigen Sie das Fahrzeug tagsüber und bei trockenem Wetter;
  • Vergleichen Sie die Fahrgestellnummer (VIN) auf der Karosserie, in der Zulassungsbescheinigung Teil I/Teil II und in den Wartungsunterlagen;
  • Überprüfen Sie das Serviceheft, die Reparaturrechnungen, den TÜV-/HU-Bericht und den Kilometerstand;
  • Achten Sie auf Unfallspuren: ungleichmäßige Spaltmaße, überlackierte Teile, Beulen, Korrosionsspuren;
  • Überprüfen Sie die Funktion der Klimaanlage, der Elektronik, der Fahrassistenzsysteme, der Beleuchtung, der Fensterheber und des Multimediasystems;
  • Machen Sie eine Probefahrt in der Stadt, auf Landstraßen und bei höherer Geschwindigkeit;
  • Leisten Sie keine hohe Anzahlung ohne einen klaren Vertrag und ohne Identitätsnachweis des Verkäufers.

Der Kilometerstand lässt sich zusätzlich anhand von Wartungsprotokollen, TÜV-Berichten, Daten aus dem Steuergerät und kommerziellen Fahrzeuggeschichtsdiensten wie beispielsweise carVertical überprüfen. Solche Dienste bieten zwar keine absolute Garantie, helfen aber dabei, Unstimmigkeiten zu erkennen.

Unabhängige Überprüfung vor dem Kauf

Wenn Sie sich mit Autos nicht auskennen, ist eine bezahlte Überprüfung günstiger als ein Fehlkauf. Eine Begutachtung eines Gebrauchtwagens können Sie beim TÜV, bei der Dekra, beim ADAC oder bei einem unabhängigen Gutachter in Auftrag geben. Klären Sie im Voraus, was im Leistungsumfang enthalten ist: Diagnose, Hebebühne, Karosserieprüfung, Wertermittlung, beglaubigter Bericht, Probefahrt.

Wenn der Verkäufer sich kategorisch gegen eine Überprüfung weigert, ist das ein deutliches Warnsignal, von dem Kauf Abstand zu nehmen. Ein seriöser Verkäufer möchte vielleicht keine Zeit darauf verwenden, stimmt aber in der Regel zu, wenn der Käufer die Überprüfung selbst bezahlt und einen Termin vereinbart.

Kaufvertrag

Auch wenn in Deutschland mündliche Vereinbarungen möglich sind, ist für ein Auto ein schriftlicher Kaufvertrag erforderlich. Verwenden Sie die Vorlage des ADAC, von AutoScout24 oder eine andere Standardvorlage und lassen Sie keine Felder leer.

Der Vertrag muss folgende Angaben enthalten:

  • Angaben zum Verkäufer und Käufer;
  • Marke, Modell, Fahrgestellnummer (VIN), Nummern der Dokumente;
  • Preis und Zahlungsweise;
  • Kilometerstand;
  • Übergabetermin;
  • Checkliste für Schlüssel und Dokumente;
  • bekannte Mängel;
  • Angaben zu Unfällen oder eine schriftliche Bestätigung der Unfallfreiheit, falls der Verkäufer dies angibt;
  • TÜV-/HU-Status;
  • Gewährleistungs-/Garantiebedingungen, wenn der Verkäufer ein Unternehmer ist;
  • Frist, innerhalb derer der Käufer das Fahrzeug ummelden muss, wenn es mit den Kennzeichen übergeben wird.

Versprechen Sie den Kauf eines Autos nicht vor der Überprüfung, wenn Sie nicht bereit sind, Verpflichtungen einzugehen. In strittigen Fällen können auch mündliche Vereinbarungen rechtliche Bedeutung haben.

Dokumente und Zulassung

Nach dem Kauf erhält der Käufer die Schlüssel und die Fahrzeugpapiere . Die wichtigsten Dokumente sind die Zulassungsbescheinigung Teil I und Teil II. Außerdem werden der Kaufvertrag, der TÜV-/HU-Bericht, die Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer) sowie bei der Zulassung Ausweisdokumente und die Daten für den SEPA-Einzug der Kfz-Steuer benötigt.

Beim Kauf bei einem Händler kann man die Zulassung oft gegen eine Gebühr dem Verkäufer überlassen. Beim Kauf von einer Privatperson sollten Sie im Voraus vereinbaren, ob das Fahrzeug zugelassen, abgemeldet oder mit Kurzzeitkennzeichen übergeben wird. Bleibt das Fahrzeug auf den Vorbesitzer zugelassen, lassen Sie es umgehend ummelden: Solange die Daten im System nicht aktualisiert sind, können Bußgelder, Steuern und Versicherungsfragen zu Konflikten führen.

Für die Zulassung benötigen Sie eine eVB-Nummer. Diese wird von der Kfz-Versicherung nach Auswahl der Police ausgestellt; eine allgemeine Übersicht finden Sie unter zur Kfz-Versicherung in Deutschland . Die Police tritt gemäß den Bestimmungen des Versicherers und dem gewählten Zulassungsdatum in Kraft, zögern Sie daher nicht, die Formalitäten bis zur letzten Minute aufzuschieben.

Häufige Fehler von Käufern

  • Nur den Fahrzeugpreis berücksichtigen und Versicherung, Steuer, Reifen, TÜV, Reparaturen und Parkgebühren außer Acht lassen.
  • Der Aussage „Auto in Top-Zustand“ nicht blind vertrauen, ohne die Fahrgestellnummer (VIN), die Wartungshistorie und den Karosseriezustand zu überprüfen.
  • Kaufen Sie keinen alten Diesel, ohne zuvor die Umweltbeschränkungen in der gewünschten Stadt zu prüfen.
  • Unterzeichnen Sie einen Vertrag mit dem Händler, der als Privatgeschäft abgewickelt wird.
  • Mängel und die versprochene Ausstattung nicht im Vertrag festhalten.
  • Achten Sie darauf, dass die Garantie tatsächlich teure Bauteile abdeckt und nicht nur Arbeitskosten oder Kleinteile.
  • Leisten Sie eine Anzahlung für ein Fahrzeug, das Sie nicht persönlich oder durch einen vertrauenswürdigen Sachverständigen begutachtet haben.

FAQ

Kann man in Deutschland ein Auto kaufen, ohne Deutsch zu sprechen?

Das ist möglich, allerdings sind Vertrag, Dokumente, Versicherung und Zulassung auf Deutsch verfasst. Bei einem teuren Kauf empfiehlt es sich, eine Person mitzunehmen, die deutsche Verträge und die Fachterminologie der Automobilbranche versteht.

Was ist günstiger: ein Neuwagen oder ein Gebrauchtwagen?

Ein Neuwagen birgt weniger Unwägbarkeiten hinsichtlich der Vorgeschichte und bietet eine größere Auswahl an Ausstattungsvarianten, verliert jedoch schnell an Wert. Ein Gebrauchtwagen ist günstiger, erfordert jedoch eine Überprüfung und eine Rücklage für eventuelle Reparaturen. Für viele Käufer ist ein Kompromiss die Lösung: Tageszulassung oder Jahreswagen.

Muss das Fahrzeug beim TÜV, bei der Dekra oder beim ADAC geprüft werden?

Bei einem Neuwagen beim offiziellen Händler ist dies nicht immer notwendig. Bei einem Gebrauchtwagen von einer Privatperson oder einem unbekannten Händler ist eine unabhängige Überprüfung oft sinnvoll, insbesondere wenn der Preis hoch ist oder keine nachvollziehbare Wartungshistorie vorliegt.

Was ist wichtiger: Gewährleistung oder Garantie?

Gewährleistung – gesetzliche Haftung des Unternehmers, Garantie – zusätzliches Versprechen gemäß den Bedingungen eines konkreten Vertrags. Beim Kauf bei einem Händler sind beide Aspekte wichtig, aber die Garantie ersetzt nicht die gesetzlichen Rechte des Käufers.

Darf man mit dem gekauften Auto sofort losfahren?

Nur wenn das Fahrzeug zugelassen ist, gibt es eine gültige Versicherung und Kennzeichen. Ist das Fahrzeug abgemeldet, sind eine Zulassung, ein Kurzzeitkennzeichen oder eine andere rechtmäßige Transportmöglichkeit erforderlich.