Hausratversicherung in Deutschland: So funktioniert die Hausratversicherung

Hausratversicherung in Deutschland: So funktioniert die Hausratversicherung

Die Hausratversicherung, kurz HRV, versichert den Hausrat in Deutschland: Möbel, Technik, Kleidung, Fahrräder, Geschirr, Bücher und andere Gegenstände in der Wohnung oder im Haus. Die Police ist gesetzlich nicht vorgeschrieben, kann aber verhindern, dass du nach Brand, Einbruchdiebstahl, einem Wasserschaden, Sturm, Hagel oder anderen im Vertrag eingeschlossenen Risiken die Wiederbeschaffung aus eigener Tasche bezahlen musst.

Die Grundidee ist einfach: Nicht das Gebäude selbst, sondern die Gegenstände darin sind versichert. Würde man die Wohnung gedanklich auf den Kopf stellen, gehört in der Regel alles, was herausfällt, zum Hausrat. Wände, Böden, Dach und fest eingebaute Bauteile fallen dagegen unter andere Versicherungsarten.

Wann eine Hausratversicherung wirklich sinnvoll ist

Eine HRV ist besonders nützlich, wenn der Verlust deiner Sachen ein ernstes finanzielles Problem wäre. Nach einem Brand, einem großen Wasserschaden oder einem Einbruch musst du Kleidung, Möbel, Laptops, Haushaltsgeräte, Geschirr, Matratzen und viele kleine Dinge, ohne die der Alltag kaum funktioniert, neu kaufen.

Der Abschluss einer Police ist vor allem erwägenswert, wenn:

  • sich in der Wohnung oder im Haus viel Technik, Möbel und persönliche Gegenstände befinden;
  • du Fahrräder, Kinderwagen, Werkzeuge, Musikinstrumente oder Sportausrüstung besitzt;
  • in der Gegend ein erkennbares Einbruchsrisiko besteht;
  • die Wohnung im Erdgeschoss, in der Nähe eines Gewässers oder in einem Überschwemmungsgebiet liegt oder Sachen im Keller gelagert werden;
  • die Familie nicht in der Lage wäre, den gesamten Hausrat schnell aus eigenen Mitteln zu ersetzen;
  • der Mietvertrag oder die persönliche Finanzstrategie zusätzlichen Schutz nahelegt.

Wenn du nur wenige Sachen hast, die Technik günstig ist und ein möglicher Schaden leicht aus Rücklagen bezahlt werden kann, ist die Versicherung vielleicht nicht vorrangig. Wichtig ist jedoch, nicht nur den Wert einzelner Gegenstände, sondern den gesamten Hausrat in der Wohnung zu beurteilen.

Welche Risiken eine HRV gewöhnlich abdeckt

Der Basisschutz hängt vom Versicherer und Tarif ab. Meist deckt eine Hausratversicherung Schäden durch:

  • Brand, Blitzschlag, Explosion und manchmal Implosion;
  • Leitungswasser, wenn es zu einem Wasseraustritt aus Rohren oder angeschlossenen Geräten kommt;
  • Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus nach einem Einbruch;
  • Sturm und Hagel, gewöhnlich ab Windstärke 8 auf der Beaufortskala;
  • Schäden durch Rauch, Ruß oder Löscharbeiten, sofern dies eingeschlossen ist;
  • Kosten für Aufräumen, Entsorgung, vorübergehende Lagerung von Sachen und ein Hotel, falls die Wohnung vorübergehend unbewohnbar ist.

Naturgefahren wie Überschwemmung, Überflutung durch Starkregen, Rückstau aus der Kanalisation, Erdrutsch, Lawine oder Erdbeben sind häufig nicht in der Standardpolice enthalten. Dafür wird meist der zusätzliche Schutz gegen Elementarschäden benötigt.

Was gewöhnlich nicht zum Hausrat gehört

Eine HRV ersetzt keine Gebäudeversicherung und deckt nicht alles pauschal ab. Meist werden folgende Dinge gesondert geprüft oder versichert:

  • Wände, Böden, Dach und andere Gebäudeteile;
  • fest eingebaute Elemente, die zur Immobilie und nicht zum beweglichen Hausrat gehören;
  • teure Kunstgegenstände, Sammlungen und Antiquitäten;
  • Bargeld, Wertpapiere und Schmuck oberhalb der vertraglichen Grenzen;
  • berufliche Ausstattung, wenn sie geschäftlich genutzt wird;
  • Sachen in einem separat zugänglichen Büro, einer Garage oder einem Nebengebäude;
  • Schäden durch Vorsatz oder Verletzung von Pflichten des Versicherungsnehmers.

Bei wertvollen Gegenständen solltest du die Grenzen vorab prüfen: Manchmal erstattet der Versicherer sie nur bis zu einem bestimmten Betrag, verlangt einen Safe oder eine gesonderte Angabe im Vertrag.

Wie du die Versicherungssumme berechnest

Die Versicherungssumme sollte dem Wiederbeschaffungswert deiner Sachen nahekommen. Ist sie zu niedrig, besteht das Risiko einer Unterversicherung: Bei einem großen Schaden kann der Versicherer die Leistung entsprechend der Unterversicherung kürzen.

Es gibt zwei praktikable Ansätze.

Berechnung nach Wohnfläche

Viele deutsche Versicherer bieten eine Berechnung nach Wohnfläche an. In Tarifen wird oft ein Richtwert pro Quadratmeter verwendet, zum Beispiel etwa 650 Euro pro m². Das ist jedoch weder ein allgemeingültiger gesetzlicher Satz noch eine Garantie für alle Verträge. Achte in den Bedingungen auf den Begriff Unterversicherungsverzicht: Ist er enthalten und wurde die Summe nach den Vorgaben des Versicherers gewählt, verzichtet das Unternehmen in der Regel auf die Prüfung einer Unterversicherung.

Beispiel: Eine Wohnung mit 80 m² und einem Richtwert von 650 Euro pro m² ergibt eine Versicherungssumme von 52.000 Euro. Werden in einer kleinen Wohnung jedoch teure Technik, Designermöbel oder Sammlungen aufbewahrt, kann diese Berechnung nicht ausreichen.

Individuelle Bewertung der Sachen

Genauer ist es, die Wohnung durchzugehen und eine Inventarliste zu erstellen. Dabei zählt nicht der damalige Kaufpreis, sondern der Preis für die Neuanschaffung eines vergleichbaren Gegenstands in ähnlicher Qualität.

Zur Liste gehören üblicherweise:

  • Möbel, Küchenschränke, Betten, Matratzen, Sessel und Regale;
  • Haushaltsgeräte, Fernseher, Computer, Telefone und Spielkonsolen;
  • Kleidung, Schuhe, Taschen, Koffer und Accessoires;
  • Geschirr, Bücher, Musikinstrumente und Sportausrüstung;
  • Fahrräder, Kinderwagen, Werkzeuge und Gartengeräte;
  • Teppiche, Vorhänge, Lampen, Spiegel und Dekorationsgegenstände;
  • Lebensmittel, Getränke, Kosmetik und der Inhalt von Schränken.

Kassenbelege, Kontoauszüge, Garantiedokumente und Fotos helfen, das Vorhandensein des Hausrats nach einem Versicherungsfall nachzuweisen. Es ist sinnvoll, Fotos oder ein Video der Wohnung einmal im Jahr zu aktualisieren.

Wovon der Preis der Police abhängt

Die Kosten einer Hausratversicherung werden individuell berechnet. Einfluss haben unter anderem:

  • Adresse und Risikostatistik des Viertels;
  • Wohnart: Wohnung, Haus, Zweitwohnung oder Ferienhaus;
  • Wohnfläche und Versicherungssumme;
  • gewählter Schutzumfang: Basis, Komfort oder erweitert;
  • Schutz gegen Elementarschäden;
  • Schutz für Fahrräder, Glas, Diebstahl aus dem Auto oder Sachen außerhalb der Wohnung;
  • Grenzen für Bargeld, Schmuck und Wertsachen;
  • Alarmanlage, Schlösser und andere Sicherheitsmaßnahmen;
  • frühere Versicherungsfälle;
  • Vertragslaufzeit und Zahlungsweise.

Die konkreten Jahresbeiträge vergleichst du am besten anhand mehrerer aktueller Angebote. Alte Beispiele mit festen Preisen veralten schnell: Der Tarif hängt von Adresse, Fläche, Selbstbeteiligung, Grenzen und gewählten Optionen ab.

Grobe Fahrlässigkeit: Warum sie wichtig ist

In deutschen Verträgen findet sich häufig der Begriff grobe Fahrlässigkeit. Gemeint ist eine Situation, in der jemand grundlegende Vorsicht offensichtlich missachtet: ein Fenster bei starkem Regen offen lässt, das Haus mit unverschlossener Tür verlässt, Kerzen unbeaufsichtigt brennen lässt oder ohne Fachkenntnisse Wasserleitungen repariert.

Entsteht der Schaden durch grobe Fahrlässigkeit, können manche Versicherer die Leistung kürzen. Deshalb ist ein Tarif sinnvoll, der auf eine Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit vollständig oder zumindest bis zu einer ausreichenden Summe verzichtet.

Einbruchdiebstahl und Raub

Diebstahl ist nicht immer versichert. Für einen Versicherungsfall muss der Täter gewöhnlich unter Überwindung eines Hindernisses in die Wohnung eingedrungen sein: etwa durch Aufbrechen einer Tür oder eines Fensters, mit einem gestohlenen Schlüssel oder durch Aufbrechen eines Schranks oder Raums. Stand die Tür offen und jemand ging einfach hinein, kann der Versicherer die Leistung ablehnen.

Raub unterscheidet sich vom gewöhnlichen Diebstahl dadurch, dass eine Sache mit Gewalt oder Gewaltandrohung weggenommen wird. Werden dir beispielsweise auf der Straße unter Gewaltandrohung eine Uhr oder ein Telefon abgenommen, kann dies über einen erweiterten Außenschutz gedeckt sein. Hast du dein Telefon nur auf einem Tisch im Café vergessen, hilft die HRV in der Regel nicht.

_ Die Kriminalität in Deutschland ist insgesamt niedrig, doch das Risiko von Einbruchdiebstählen bleibt ein praktisches Versicherungsrisiko._ Nach Angaben der Versicherungsbranche beläuft sich der Schaden durch Wohnungseinbrüche in den letzten Jahren wieder auf Hunderte Millionen Euro jährlich. Deshalb solltest du das Risiko nicht nur nach deinem allgemeinen Sicherheitsgefühl im Viertel beurteilen.

Wasser, Keller und Naturgefahren

Eine gewöhnliche HRV deckt meist Leitungswasser ab: einen Rohrbruch, einen Wasseraustritt aus der Wasch- oder Spülmaschine sowie Schäden an Gegenständen durch ein Leck im Inneren. Die Überflutung eines Kellers nach Starkregen, einem Hochwasser oder Rückstau aus der Kanalisation zählt dagegen häufig zu den Elementarschäden.

Abbildung eines Versicherungsschriftwechsels zu einem Wasserschaden: Solche Fälle hängen von der Ursache des Lecks, den Vertragsbedingungen und dem dokumentierten Nachweis der Kosten ab.

Für den Keller ist eine Vertragsprüfung besonders wichtig. Sachen im Keller können gegen Einbruchdiebstahl versichert sein, nicht aber immer gegen Überflutung. Wenn dort Fahrräder, Technik, Werkzeuge oder Möbel stehen, solltest du die Grenze und die Lagerbedingungen klären.

Elementarschäden und Risikozonen

Der Schutz gegen Naturgefahren wird als Zusatzbaustein zur Hausratversicherung oder als Teil eines erweiterten Tarifs abgeschlossen. Er kann Überschwemmung, Starkregen, Rückstau, Erdrutsch, Lawinen, Erdbeben und andere Naturereignisse decken, sofern sie in den Bedingungen genannt sind.

In Deutschland nutzen Versicherer das System ZÜRS Geo, um das Risiko von Hochwasser, Überschwemmungen und Starkregen einzuschätzen. Ein Objekt kann verschiedenen Risikoklassen zugeordnet sein; davon hängen Verfügbarkeit der Police, Preis und Selbstbeteiligung ab.

Schaubilder zu Risikozonen helfen zu verstehen, warum der Schutz gegen Elementarschäden für manche Adressen teurer ist oder nur mit Einschränkungen verfügbar ist.

Liegt die Wohnung im Erdgeschoss, werden Sachen im Keller aufbewahrt, gibt es in der Nähe einen Bach oder war das Viertel bereits von Überflutungen betroffen, solltest du diesen Baustein gesondert prüfen. Verlass dich nicht auf das Wort „Überschwemmung“ im Alltagsverständnis: Für den Versicherer zählt die rechtliche Ursache des Schadens.

Fahrräder, E-Bikes und Sachen außerhalb der Wohnung

Ein Fahrrad kann Teil des Hausrats sein, der Schutz gilt jedoch oft nur bei Diebstahl aus einem verschlossenen Raum oder mit einer zusätzlichen Fahrradversicherung. Für teure Fahrräder und E-Bikes sind gewöhnlich eine höhere Grenze, ein gutes Schloss und die Einhaltung der Aufbewahrungsbedingungen nötig.

Prüfe im Vertrag:

  • Gilt der Schutz auch auf der Straße?
  • Gibt es eine nächtliche Einschränkung?
  • Welche Grenze gilt pro Fahrrad und für alle Fahrräder der Familie?
  • Ist Zubehör gedeckt: Akku, Kindersitz, Taschen und Fahrradcomputer?
  • Brauchst du eine separate Seriennummer oder einen Kaufnachweis?

Sachen außerhalb der Wohnung sind nur im Rahmen der Außenversicherung gedeckt. Gepäck im Hotelzimmer kann beispielsweise versichert sein, ein unbeaufsichtigt im Café liegengelassenes Telefon dagegen nicht. Eine Schiffskabine, ein Auto, ein Zelt und ein Wohnmobil können gesonderten Regelungen unterliegen.

Bargeld, Schmuck und Wertsachen

Für Bargeld, Wertpapiere, Schmuck, Uhren, Münzen und Kunstgegenstände gelten fast immer Grenzen. Oft hängen diese von der Art der Aufbewahrung ab: offen im Zimmer, in einem verschlossenen Schrank oder in einem zertifizierten Safe.

Wenn du zu Hause viele Wertsachen aufbewahrst, solltest du dich nicht auf die Standardgrenze verlassen. Besser ist es, vorab:

  • die Gegenstände zu fotografieren;
  • Rechnungen und Zertifikate aufzubewahren;
  • die Grenze ohne und mit Safe zu klären;
  • eine separate Versicherung für teure Gegenstände zu besprechen;
  • keine großen Bargeldbeträge ohne Notwendigkeit zu Hause aufzubewahren.

So handelst du im Versicherungsfall

Nach einem Brand, Wasserschaden oder Diebstahl ist es wichtig, nicht nur die Gefahr zu beseitigen, sondern den Schaden richtig zu dokumentieren.

Vorgehensweise:

  1. Sorge zunächst für Sicherheit: Rufe bei Bedarf Feuerwehr, Polizei, Notdienst oder die Hausverwaltung.
  2. Erstatte bei Einbruchdiebstahl Anzeige bei der Polizei und lass dir eine Bestätigung geben.
  3. Melde den Versicherungsfall zügig dem Versicherer.
  4. Entsorge beschädigte Sachen nach Möglichkeit und soweit es sicher ist erst nach Rücksprache nicht.
  5. Mache Fotos und Videos von den Schäden.
  6. Sammle Kassenbelege, Rechnungen, Kontoauszüge, Garantiedokumente und eine Liste der Sachen.
  7. Notiere Ausgaben für Hotel, Aufräumen, Trocknung, Lagerung und Entsorgung.

Die Bedingungen und Meldefristen unterscheiden sich je nach Vertrag. Besteht die Gefahr weiterer Schäden, weil zum Beispiel weiterhin Wasser austritt, musst du angemessene Maßnahmen zu ihrer Minderung treffen.

Wie du eine Police auswählst oder wechselst

Alte Tarife wirken manchmal günstig, enthalten aber wichtige moderne Optionen nicht: Elementarschäden, den vollständigen Verzicht auf Leistungskürzung bei grober Fahrlässigkeit, ausreichenden Fahrradschutz, Sachen außerhalb der Wohnung oder angemessene Grenzen für Wertsachen.

Vergleiche vor der Auswahl:

  • die Versicherungssumme und einen Unterversicherungsverzicht;
  • die Liste der Grundrisiken;
  • Elementarschäden und Rückstau;
  • Grenzen für Fahrräder, Bargeld, Schmuck und Technik;
  • Schutz bei grober Fahrlässigkeit;
  • die Selbstbeteiligung;
  • Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist;
  • Regelungen zur Kündigung nach einem Versicherungsfall.

Nach einem großen Schaden kann der Vertrag manchmal sowohl vom Versicherungsnehmer als auch vom Versicherer gekündigt werden, sofern dies in den Bedingungen und gesetzlich vorgesehen ist. Häufige kleine Schadensmeldungen können auch den Wechsel zu einem anderen Unternehmen erschweren. Bei kleineren Schäden solltest du daher vorher abwägen, ob eine Meldung bei der Versicherung sinnvoll ist.

Checkliste vor dem Abschluss

  • Wohnfläche und Versicherungssumme entsprechen dem tatsächlichen Wert der Sachen.
  • Der Vertrag enthält einen Unterversicherungsverzicht.
  • Elementarschäden sind eingeschlossen oder bewusst ausgeschlossen.
  • Fahrräder und E-Bikes sind bis zur benötigten Summe gedeckt.
  • Bargeld, Schmuck und Wertsachen überschreiten die Grenzen nicht.
  • Grobe Fahrlässigkeit ist ohne wesentliche Leistungskürzung gedeckt.
  • Keller, Garage, Gartenmöbel und Sachen außerhalb der Wohnung sind verständlich beschrieben.
  • Selbstbeteiligung, Vertragslaufzeit, Kündigungsfrist und das Vorgehen im Versicherungsfall sind klar.

FAQ

Ist eine Hausratversicherung in Deutschland Pflicht?

Nein, sie ist freiwillig. Mieter oder Eigentümer tragen jedoch selbst das Risiko des Verlusts ihrer Sachen, wenn keine Police besteht.

Deckt eine HRV Schäden bei Nachbarn?

In der Regel nicht. Wenn du deine Nachbarn unter Wasser setzt, ist das meist eine Frage der privaten Haftpflichtversicherung. Die HRV deckt deine eigenen Sachen, sofern die Ursache des Schadens im Vertrag enthalten ist.

Reicht die Standardsumme von 650 Euro pro m² aus?

Das ist ein verbreiteter Richtwert in Tarifen, aber keine allgemeingültige Regel. Bei wertvollem Hausrat ist eine individuelle Berechnung besser, und du solltest den Unterversicherungsverzicht prüfen.

Brauche ich eine Elementarversicherung in einer Wohnung nicht im Erdgeschoss?

Das hängt von der Adresse, dem Keller, der Lagerung von Sachen, dem Rückstaurisiko und den Bedingungen des Hauses ab. Selbst wenn die Wohnung höher liegt, können Sachen im Keller durch Starkregen oder Überflutung beschädigt werden.

Was ist wichtiger: ein niedriger Preis oder ein breiter Schutz?

Bei einer HRV sind verständliche Grenzen und Risiken wichtiger, die tatsächlich zu deiner Wohnsituation passen. Die günstigste Police kann nutzlos sein, wenn sie die benötigten Fälle ausschließt.